Naturlehrpfad Laufeld - Den Wald mit allen Sinnen erleben
Impressum | Kontakt | Anfahrt
zurück zur Startseitezurück zur Startseite
Startseite

Lehrpfad

Lage | Anfahrt

Fauna & Flora

Bildtafeln

> Projekte
Ökosystem Wald
Baumstamm
Feuchtbiotop
> Frühling
Humus
Jäger, Sammler, Bauern
Laubfärbung
Raummeter
Waldbau
Wildschäden
Wildschäden - Abhilfe
Wurzelformen

Führungen

Verein

Kontakt

Interessante Links

Entdeckungsreise im Frühling


Aus einem kleinen Samen wird ein großer Baum

Bäume sind die größten Lebewesen, so kann z. B. der nordamerikanische Mammutbaum über 100 m hoch und an die 2000 Tonnen schwer werden. Die Bäume in Deutschland sind kleiner, eine Buche oder Eiche kann zwischen 30 und 40 m hoch werden, eine Fichte sogar bis zu 50 m. Beeindruckend ist, daß diese Bäume z. T. aus winzigen Samen heranwachsen.

Blüte und Samenbildung bei Laub- und Nadelbäumen

Laubbäume zählen zu den bedecktsamigen Pflanzen, weil bei ihnen die Samenanlagen in einem oder mehreren Fruchtknoten eingeschlossen sind. Genauso wie die auffällig blühenden Obstbäume, blühen auch die Laubbäume im Wald (Eiche, Buche, Ahorn, Birke). Die Blüten sind viel unscheinbarer, da sie vom Wind und nicht von Insekten bestäubt werden. Nach der Bestäubung und Befruchtung bilden sich aus den Fruchtknoten die Früchte und aus den Samenanlagen die Samen. Sind die Früchte und Samen relativ schwer, fallen sie entweder direkt auf den Boden oder sie sind auf die Verbreitung durch Tiere angewiesen. Manche sind auffällig gefärbt (z. B. Kirschen) und locken dadurch Tiere an, andere sind wohlschmeckend für die Tiere (z. B. Eicheln und Bucheckern), wieder andere sind leicht und werden durch den Wind verweht (z. B. Ulme und Ahorn).

Nadelbäume gehören zu den nacktsamigen Pflanzen, deren Samenanlagen nicht von einem Fruchtknoten umschlossen sind, sondern mehr oder weniger frei auf der Oberseite der Fruchtblätter der weiblichen Blüten liegen. Nach der Windbestäubung entwickeln sich aus den befruchteten Samenanlagen die Samen, die sich in den auffälligen Zapfen (Fichten-, Tannen-, Kiefern-, Lärchenzapfen) befinden. Die Samenreifung und Zapfenbildung dauert bei der Kiefer z. B. zwei Jahre. Die Samen der Nadelbäume sind sehr klein und leicht und besitzen häufig flügelartige Fortsätze, die die Ausbreitung durch den Wind erleichtern.

Samen keimen

Die Keimung des Samens setzt nach der Winterpause im Frühjahr ein. Dabei tritt die Keimwurzel aus der Samenschale und verankert den Samen im Boden. Der Keimstengel und die Keimblätter sprengen die Samenschale, sie ergrünen und wachsen dem Licht entgegen. Die Keimblätter sehen anders aus als die Laubblätter. Aus der Knospe an der Spitze der Sproßachse wachsen die ersten Blätter einer Baumart, die Primärblätter.