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Aus Laub wird Humus


Im Herbst bedeckt eine dicke Laubschicht den Waldboden, die im kommenden Frühjahr merklich dünner geworden ist. Nach ca. 2 bis 4 Jahren ist sie ganz verschwunden.

Viele verschiedene kleine und kleinste Lebewesen sind für diesen Abbau verantwortlich. Das relativ trockene Laub wird zuerst von Asseln, Käferarten und Saftkuglern angefressen und durchmischt. Nach der Durchfeuchtung werden dann Fadenwürmer, Amöben, Bakterien und Pilze aktiv.

Im folgenden Jahr ist das Falllaub so durchfeuchtet, daß Regenwürmer, Schnecken, Milben, Springschwänze, Doppelfüßler, Borstenwürmer und Insektenlarven die Zersetzung vorantreiben können. Die Blattreste werden skelettiert, nur die festeren Blattadern und Stiele bleiben zurück. Sie werden später zersetzt.

Die Tiere scheiden bei ihrer Zersetzungstätigkeit einen bakterien- und mineralstoffreichen Kot aus. Vorwiegend durch Bakterien (mineralisierende Mikroorganismen) werden in einem weiteren Zersetzungsschritt die ursprünglichen Mineralstoffe ("Nährsalze") dem Waldboden wieder zugeführt.